Internationale Aktionstage gegen Rassismus (20. / 21. März 2021)

Die Vereinten Nationen haben 1966 den 21. März als „Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung“ ausgerufen. Damit soll an die blutige Niederschlagung einer friedlichen Demonstration in Sharpeville in Südafrika gegen die Apartheid am 21. März 1960 erinnert werden. In Deutschland organisiert die „Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus“ jedes Jahr viele Aktionen rund um den 21. März.

Auch wir schließen uns dem Aufruf, ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen, gern an. Aktionen mit vielen Beteiligten verbieten sich aufgrund der Pandemielage derzeit. Deshalb gab es dieses Jahr nur eine kleine Aktion fürs Social Web, wir hoffen auf mehr Möglichkeiten im nächsten Jahr.

Foto: BgR / mg

„Schon wieder das Rassismus-Thema?“ mag so manch eine:r jetzt denken. Es ist gut und wichtig, dass so viel darüber gestritten, diskutiert, publiziert und gelernt wird. Denn Rassismus betrifft uns alle. In erster Linie diejenigen, die aufgrund rassistischer Vorurteile Anderer abgewertet, von Teilhabe ausgeschlossen, z. B. beim Zugang zu Arbeit oder Wohnraum benachteiligt, Opfer von Polizeigewalt werden oder immer wieder Dinge erklären sollen oder sich für irgendetwas rechtfertigen müssen. Aber auch diejenigen, die sich über ihre (oft rassistischen) Vorurteile oder ihre Privilegien zu wenig Gedanken machen. Sie tragen dazu bei, dass sich in der Gesellschaft nicht genug nicht schnell genug ändert, wovon wir letztlich aber alle profitieren würden.

Alle Menschen müssen jeden Tag aufs Neue üben, miteinander in Eintracht, Respekt, Solidarität und gegenseitigem Wohlwollen und Vertrauen zu leben. Und das funktioniert am besten, wenn wir die Schubladen in unseren Köpfen beweglich halten und den einen oder anderen Müll, der sich dort  angesammelt hat, einfach mal in den Papierkorb entleeren, um Platz für Neugier, Offenheit und Mitmenschlichkeit zu schaffen.

Zum Weiterlesen:

 

Vielfältiger Protest gegen Parteitag der Berliner AfD im Havelland

Verhindern konnten wir den Parteitag nicht, einfach hinnehmen aber selbstverständlich auch nicht! Deshalb haben wir am 13. März 2021 mit einem breiten Bündnis aus Initiativen, Vereinen, Parteien und Bürger:innen aus dem ganzen Havelland und Berlin ein Zeichen für eine bunte, vielfältige, demokratische und weltoffene Gemeinschaft und gegen Rückwärtsgewandtheit, Faschismus und Menschenfeindlichkeit gesetzt. „Vielfältiger Protest gegen Parteitag der Berliner AfD im Havelland“ weiterlesen

Nein zum Parteitag der Superspreader von Hass und Hetze!

Kein Platz für die AfD im Havelland!

Die Berliner AfD plant für den 13. und 14. März 2021 im MAFZ in Paaren ihren Landesparteitag zur Neuwahl ihres Vorstands. Dem stellen wir uns gemeinsam entgegen!

Kundgebung / Demo am Samstag, den 13. März ab 8 Uhr

09:00 Uhr Kundgebung
Wo: Gartenstraße in Paaren im Glien vor Tor 3 des MAFZ
Bitte solidarisch mit Abstand und Maske

Rednerliste:
  • Petra Budke (Grünen-Fraktionschefin im brandenburgischen Landtag)
  •  Julia Sahi und Finn Kuhne (SPD)
  • Christian Görke (früherer brandenburgischer Finanzminister und Vizeministerpräsident)

In Berlin bekommt die AfD aufgrund vielfältiger Proteste der Zivilgesellschaft keine Räume mehr für ihre Großveranstaltungen. Das ist gut so! Denn die AfD vergiftet mit ihrer Hetze gegen Menschen mit Migrationsgeschichte, Muslime, Andersdenkende und Anderslebende das gesellschaftliche Klima. Als Rassist und Islamhasser berüchtigt ist etwa der amtierende Notvorstandsvorsitzende der Berliner AfD, Nicolaus Fest.

Darüber hinaus ist die Berliner Landespartei bestens vernetzt mit Neonazis. Sie wirkt als parlamentarischer Arm des rechten Terrors. Als Schnittstelle zur extrem rechten „Identitären Bewegung“ etwa gilt der „Flügel“-Mann Thorsten Weiß, eng vernetzt mit AfD-Rechtsaußen Björn Höcke und dem Brandenburger Ex-Vorsitzenden Andreas Kalbitz.

Aus diesen Gründen stellen wir uns gegen den AfD-Parteitag im MAFZ. Das Havelland darf nicht zum Ausweichort der Berliner AfD werden! Kurz nach dem Jahrestag des rassistischen Anschlags von Hanau und angesichts der Ermordung des Kasseler CDU-Politikers Lübcke sollte dies für alle Demokrat:innen selbstverständlich sein.

Deshalb rufen wir auf, gemeinsam gegen das geplante Superspreader-Event zu protestieren. In unserer Gesellschaft dürfen Rassismus und rechte Hetze keinen Platz haben — nicht in Berlin, nicht im Havelland und nirgendwo. Unsere Alternative ist Solidarität!

Unterstützer:innen
  • Berliner VVN-BdA e. V.
  • Aufstehen gegen Rassismus Berlin
  • Aufstehen gegen Rassismus Dallgow-Döberitz
  • Bündnis gegen Rechts Falkensee
  • Initiative Willkommen in Falkensee
  • Beirat für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung Falkensee
  • Initiative Neue Nachbarn in Schönwalde
  • Humanistischer Freidenker Havelland e. V.
  • Aktionsbündnis Unser Rathenow: Miteinander – Füreinander
  • Omas gegen Rechts Deutschland e. V.
  • Deutscher Gewerkschaftsbund Kreisverband Havelland
  • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Havelland
  • DIE LINKE. Kreisverband Havelland
  • Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) – Unterbezirk Havelland

Kein Superspreader-Event für Hass und Hetze im Havelland!

Landrat darf MAFZ nicht für Berliner AfD zur Verfügung stellen

Im Havelland droht ein Superspreader-Event für Hass und Hetze: Die Berliner AfD plant für den 13. und 14. März im MAFZ in Paaren ihren Landesparteitag zur Neuwahl ihres Vorstandes. Das Bündnis gegen Rechts Falkensee will dies gemeinsam mit anderen Initiativen im Havelland und in Berlin verhindern. Die Mehrheit an der MAFZ-Betreibergesellschaft hält mit knapp 59 Prozent der Landkreis. Unser Appell geht daher vor allem an Landrat Roger Lewandowski, die der AfD offensichtlich bereits gegebene Zusage wieder zurückzuziehen. „Kein Superspreader-Event für Hass und Hetze im Havelland!“ weiterlesen

Petition zur Aufnahme Unbegleiteter Minderjähriger aus Griechenland und zum „Sicheren Hafen“ Havelland

Knapp 80 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht vor Krieg, Vertreibung, Hunger, Menschenrechtsverletzungen und Konflikten. Tausende müssen weiter in den griechischen Flüchtlingslagern ausharren und sind der Pandemiegefahr schutzlos ausgeliefert. „Petition zur Aufnahme Unbegleiteter Minderjähriger aus Griechenland und zum „Sicheren Hafen“ Havelland“ weiterlesen

Mahnwache für die Aufnahme von Geflüchteten aus Griechenland

 

Gemeinsam mit Willkommen in Falkensee haben wir am 27. Mai 2020 eine Mahnwache vor der Stadthalle abgehalten, um die Stadtverordneten daran zu erinnern, dass auch in Falkensee genug Platz für unbegleitete Minderjährige aus griechischen Flüchtlingslagern ist. „Mahnwache für die Aufnahme von Geflüchteten aus Griechenland“ weiterlesen