Am 23. November 1992 verüben Neonazis Brandanschläge auf zwei Häuser in Mölln. Zerstört wird das Leben des damals siebenjährigen Ibrahim und seiner Familie. Er verliert seine Schwester, Cousine und Großmutter. Der preisgekrönte Dokumentarfilm „Die Möllner Briefe“ (96 Min.) erzählt von der Spurensuche nach hunderten Solidaritätsbriefen, die nach den Anschlägen nie bei den Überlebenden ankamen. Erst Jahrzehnte später entdeckt Ibrahim Arslan die Briefe im Stadtarchiv Mölln – ein Zufallsfund. Er kämpft bis heute mit seiner Familie nicht nur gegen das Trauma des Anschlags, sondern auch um mehr Gehör migrantischerStimmen in der Erinnerungskultur. Im Anschluss an die Filmvorführung am Sonntag, den 19.
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