Demokratiekonferenz am 22.08.2020

Unter dem Motto „Falkensee – unser Wohnzimmer“ stand die diesjährige Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie. Mit Masken und unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln kamen etwa 45 Interessierte an unterschiedlichen Thementischen zusammen, um über Fragen wie „Welche Orte brauchen wir, um ins Gespräch zu kommen?“, „Wie hat sich das Thema Fremdenfeindlichkeit in den letzten Jahren entwickelt?“, „Wie gut binden wir Menschen mit Einschränkungen ins Zusammenleben ein?“, aber auch „Wie soll Bürgerbeteiligung aussehen?“ und weitere Themen zu diskutieren und voneinander zu lernen.

Das Fazit fiel jeweils gemischt aus. Vieles hat sich zum Positiven verändert in den letzten Jahren, an vielen Stellen ist aber auch noch Luft nach oben. So fehlen weiterhin Orte für öffentliche Begegnung, vor allem für die Jugend in Falkensee, und noch sind auch nicht alle Barrieren für Teilhabe an der Gesellschaft abgebaut. Gegen vermeintlich Fremde(s) wird Stimmung gemacht und konstruktiver Dialog wird durch „soziale“ Medien nicht unbedingt befördert, eher die Abschottung im eigenen Weltbild erleichtert.

Falkensee hat aber eine starke Zivilgesellschaft und sehr aktive Gremien, wie die verschiedenen Beiräte, die sich bei diesen Fragen einbringen und Politik und Mitmenschen Impulse für die weitere Diskussion liefern, wie wir als Gesellschaft zusammenleben möchten. Auch der Bürgermeister betonte in seinem Grußwort, dass Demokratie gestaltet, dabei aber respektvoll miteinander umgegangen werden müsse.

Einige Ergebnisse sind in der Bilderstrecke zu sehen, für das graphic recording danken wir Nina Restle!

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